Spieglerreiches Kärnten 25.05 - 27.05.2010
Es war schon wieder da dieses Verlangen unbedingt ans Wasser zu müssen.
Mein 14 tägiger Urlaub neigte sich dem Ende zu und das vorige Wochenende gehörte voll und
ganz der Familie (Haus des Meeres, Prater...).
Aber ich wollte - nein musste unbedingt wieder ans Wasser. Da meine Familie nicht mit ans
Wasser wollte da die Wetterprognosen nicht grad rosig waren, machte ich mich halt alleine auf
den Weg nach Kärnten.
Nachdem meine letzte erfolgreiche Session am VK-Stausee mir 2 schöne Karpfen bescherte
sollte es diesmal aber an einen der schönen Seen Kärntens gehen bevor die Badesaison
anfängt.
Dort angekommen vom Privateigentümer meiner befischten Stelle die Bootsschlüssel geholt bzw. dort eingemietet (ansonsten hat
man dort keine Chance um zu Fischen, ist halt ein bisschen teurer dafür hat man seine Ruhe).
Da ich ja alleine war und ich die Gewohnheiten der Karpfen dort schon ein bisschen kenne, entschied ich mich einen Futterplatz in
5 Metern Wassertiefe hinter einem Krautfeld (die Pflanzen reichen bis fast 1 Meter unter die Oberfläche) anzulegen, schön weit
weg von den riesen Seerosenfeldern.
Ich weiss ihr würdet jetzt sagen “Seerosenfelder wäre doch ein HotSpot warum fischt er nicht dort”.
Ganz einfach. Alleine im Boot einen großen Karpfen in den Seerosen zu drillen und in dann noch zu verlieren weil er ausschlitzt
oder sich dort oder dahinter im Schliff festsetzt, auf das hatte ich
keinen Bock und hier schon ein paar mal erlebt.
Sollten die “Göben” meinen Futterplatz nicht annehmen,
sowie mir benachbarte Kärntner Fischer die die
Seerosenfelder am Nebensteg befischten prophezeiten (”die
Karpfen foangst bei uns lei nur neben die Seerosen”), wäre
es auch in Ordnung dachte ich mir. Hauptsache ich war
am Wasser.
Als ich den Futterplatz mit 2kg Tigernüssen und ca. 2 Kilo
Boilies (zerbrochene und Ganze) aktivierte und die
Montagen ausgebracht hatte war warten angesagt.
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